Bridging worlds of care
Co-creating participatory pathways for women’s health
Co-creating participatory pathways for women’s health
Diese Forschungskooperation bringt Forschende der LMU München und der Stellenbosch University zusammen, um die Zusammenarbeit in der partizipativen und qualitativen Gesundheitsforschung zu Frauen zu stärken. Im Zentrum stehen Co-Creation, Gleichberechtigung und transdisziplinäres Lernen sowie der Aufbau einer langfristigen internationalen Partnerschaft.
Das Projekt untersucht, wie „Care“ nicht nur als Forschungsthema, sondern als leitendes Prinzip wissenschaftlicher Praxis verstanden werden kann – in methodischer, ethischer und relationaler Hinsicht. Es verbindet komplementäre Traditionen qualitativer und partizipativer Forschung und verknüpft Lehre, methodischen Austausch und Community Engagement.
Ein zentrales Ziel ist es, Stimmen von Frauen in unterschiedlichen Kontexten sichtbar zu machen und Räume für den Austausch über Fürsorge, Resilienz und Wohlbefinden zu schaffen. Besonderes Gewicht liegt auf Community-Wissen, insbesondere auf Perspektiven zu geschlechtsspezifischer Gewalt, Trauma und Heilungsprozessen.
Zu den Aktivitäten gehören gemeinsame Workshops in Südafrika und Deutschland, digitale Austauschformate, Forschungsaufenthalte sowie gemeinsame Lehrformate. Partizipative und künstlerisch-kreative Methoden wie Photovoice, Body Mapping und Storytelling werden eingesetzt, um Dialog und gemeinsame Auswertung zwischen Forschenden, Studierenden und Community-Partner*innen zu fördern.
Das Projekt zielt darauf ab, methodische Innovationen zu stärken, Nachwuchswissenschaftler*innen zu fördern und eine nachhaltige internationale Zusammenarbeit in der partizipativen Gesundheitsforschung zu etablieren.
Dieses Projekt wird vom LMU-Stellenbosch University Research Cooperation Program gefördert.